Corona Schutzimpfung

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur Corona-Schutzimpfung

21.07.2021:
Impfen OHNE Termin in BW
https://www.dranbleiben-bw.de/

Unter dieser Webseite finden Sie dauerhafte und einmalige Impfaktionen, bei denen Sie sich ohne Termin impfen lassen können.

Stand 25.06.2021: 
Vormerkung zu Corona Schutzimpfung 
Sie können sich ab heute unter
https://impfterminmanagement.de/praxis/miehe-wolff-weilheim
für die Vormerkung einer Impfung registrieren.
Sie erhalten nach Registrierung eine eMail und können anschliessend einen Impftermin buchen.

Sie können den Link auch mit folgendem QR Code erreichen:
ImpfterminManagment

IMPFUNG GEGEN COVID-19 / IMPFSCHUTZ / IMMUNITÄT

Aktualisiert ab 07.06.2021

Liebe Patientinnen und Patienten,

ab 07.06.2021 können sich alle Menschen ab 12 Jahren ohne weitere Voraussetzungen gegen Covid-19 impfen lassen.

Da uns die Verfügbarkeit der Covid-19 Impfstoffdosen weiterhin immer nur für die folgende Woche zugesichert wird, können wir leider weiterhin keine sichere Planung für Sie anbieten.

Derzeit ist nur die Lieferung des Impfstoffes für notwendige Zweitimpfungen zugesichert. Allerdings gibt es auch hierfür keine Garantie in allen Fällen.

Weil uns derzeit kein oder allenfalls sehr wenig Impfstoff für Erstimpfungen zur Verfügung gestellt wird, macht es bedauerlicherweise aktuell keinen Sinn, weiteren Anmeldungen für Covid-19 Impfungen anzunehmen.

Sobald sich die Liefersituation verbessert, wird dies an dieser Stelle sowie auf dem eigens für das Impfmanagement eingerichteten Anrufbeantworter bekannt gegeben.

Wenn Sie sich auf unserer Warteliste registriert haben und zwischenzeitlich an anderer Stelle geimpft wurden, bitten wir Sie, uns dies mitzuteilen und Ihre Vormerkung zu stornieren.

Wir empfehlen Ihnen, weiterhin zu versuchen, einen Termin in einem der umliegenden Impfzentren zu vereinbaren, da dort deutlich mehr Impfkapazität zur Verfügung steht. Dies geht über die Internetseite https://www.impfterminservice.de/ oder der Telefonnummer 116117.

Bitte vermeiden Sie möglichst telefonische Meldungen und Beschwerden über das Praxisteam, da dies zu unnötiger Beeinträchtigung der telefonischen Erreichbarkeit der Praxis führt.

Das Praxisteam hat die ungenügende Versorgung mit Impfstoff nicht zu verantworten und sollte deshalb bitte nicht verantwortlich gemacht und beschimpft werden!

Welchen Impfstoff in welcher Menge die Praxis in einer Woche zugeteilt bekommt, können wir weiterhin nur sehr bedingt beeinflussen. Wünsche nach einem bestimmten Impfstoff können nicht immer berücksichtigt werden. Wir sind jedoch um größtmögliches Entgegenkommen bemüht.

Die Impfstoffe werden grundsätzlich entsprechend den aktuellen Zulassungen der Europäischen Arzneimittelbehörde und den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission eingesetzt.

Da die Vektor-Impfstoffe Vaxzevria® der Firma AstraZeneca und Covid-19 Vaccine Jannsen® der Firma Johnson&Johnson aktuell nur in sehr geringem Umfang für Erstimpfungen zur Verfügung stehen, stellt sich die Frage nach deren Einsatz für Erstimpfungen derzeit für uns faktisch nicht.

Ausführliche Information zur Sicherheit und Anwendung von Vaxzevria® der Firma AstraZeneca finden Sie hier. Die derzeitig bekannten Daten für Covid-19 Vaccine Jannsen® der Firma Johnson&Johnson sehen ähnlich aus. Allerdings scheint bei diesem Impfstoff ein wesentlich höheres Komplikationsrisiko für Frauen unter 50 Jahren zu bestehen. Deshalb empfehlen wir derzeit diesen Impfstoff entsprechend der Ständigen Impfkommission nur Personen über 60 Jahren.

Die Risiken einer Covid-19 Erkrankung sind erheblich höher als die einer Impfung.

Eine Impfkomplikation kann rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Bei starken Kopfschmerzen mehr als 4 Tage nach Impfung mit Vaxzevria® von AstraZeneca oder Covid-19 Vaccine Jannsen® der Firma Johnson&Johnson melden Sie sich bitte unverzüglich in der Praxis!

Wir werden dann notwendige Untersuchungen und ggf. Behandlung einleiten.

WICHTIG:

Auf Anweisung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) dürfen wir keine Folgeimpfungen bei Personen durchführen, die ihre erste Impfung in einem Impfzentrum erhalten haben.

Zitat:

Das BMG hat heute erneut darauf hingewiesen, dass Erst- und Folgeimpfungen bei derselben Stelle erfolgen sollen – also beide im Impfzentrum oder beide in der Vertragsarztpraxis. Dies sei essentiell, um die komplexe Planung bei der Verteilung der zur Verfügung stehenden Impfstoffdosen auf die Länder sowie zwischen Impfzentren und Arztpraxen bestmöglich zu gewährleisten.

Wir erhalten nur Impfstoff für Folgeimpfungen für die Anzahl von Erstimpfungen, die in der Praxis durchgeführt wurden.

Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren:

Der mRNA Impfstoff Comirnaty® der Firma BioNTech ist mittlerweile für die Verwendung ab 12 Jahren zugelassen.

Von der Ständigen Impfkommission gibt es noch keine Empfehlung zur Anwendung in der Altersgruppe von 12 bis 15 Jahren. Die hierzu vorliegenden Daten erlauben derzeit noch keine abschließende Beurteilung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses innerhalb dieser Altersgruppe, da die Covid-19 in den allermeisten Fällen sehr milde sind.

Wir empfehlen die Impfung gegen Covid-19 weiterhin grundsätzlich.

Ihr Praxisteam

AUFKLÄRUNGSFORMULARE

Sie können sich das „Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung“ UND den „Anamnese und Einwilligungsbogen“ für die Schutzimpfung direkt bei RKI herunterladen, ausdrucken und ausgefüllt mitbringen, falls Sie einen Impftermin in unserer Praxis bekommen haben.
Bitte benutzen Sie die Dokumente, die zu Ihrem Impfstoff passen. Diesen erfahren Sie zusammen mit Ihrem Impftermin.
Dokumente für Impfstoff von Astrazeneca/Johnson&Johnson

Dokumente für Impfstoff von Biontech

Zusätzliches Aufklärungsdokument für Impfstoff von Astrazeneca für Personen unter 60 Jahren

Informationen zum Impfschutz und Immunität nach überstandener COVID-19 Erkrankung
(Stand 07.06.2021)

  • Vollständig durchgeführte Impfungen oder eine durchgemachte Infektion vermitteln bis auf wenige Ausnahmen bei immungesunden Personen einen Schutz vor COVID-19.

  • Etwa 14 Tage nach einer abgeschlossenen Impfserie ist der vollständige Impfschutz aufgebaut.

  • Wie lange dieser Schutz anhält, ist bisher weder für die verschiedenen Impfstoffe noch für die durchgemachte Infektion bekannt.

  • Nach überstandener SARS-CoV-2-Infektion ist bei der Mehrzahl der Erkrankten von einer Schutzwirkung von mindestens 6 bis 8 Monaten auszugehen.

  • Eine Person kann die Erkrankung durchgemacht haben und dennoch keine messbaren Antikörper entwickeln.

  • Ein Antikörpernachweis kann nach Kontakt mit einem anderen Coronavirus als dem SARS-CoV-2-Virus positiv werden, obwohl COVID-19 nicht durchgemacht wurde.

  • Bisher ist nicht bekannt, wie hoch die Antikörperkonzentration sein muss, um nach durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion von einem sicheren Schutz ausgehen zu können.

  • Die Qualität, der auf dem Markt befindlichen Tests für den Nachweis von SARS-CoV-2-Antikörpern ist sehr variabel und die Tests unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Spezifität.

  • Aufgrund der Unübersichtlichkeit der vielen unterschiedlichen, verwendeten Tests und des Fehlens eines serologischen Korrelats ist zurzeit keine pauschale Bewertung von Antikörpertests für den Nachweis eines Immunschutzes möglich.

  • Bei diesen Unsicherheiten ist es geboten, auch diejenigen zu schützen, die möglicherweise trotz positivem Antikörpertest keinen Schutz vor COVID-19 aufgebaut haben.

  • Die Ständige Impfkommission empfiehlt derzeit bei einem alleinigen Antikörpernachweis eine vollständige Impfserie.

  • In der von der Bundesregierung erlassenen „Verordnung zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19“ gilt eine Person entsprechend als genesen, wenn ein direkter Erregernachweis durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR) vor mehr als 28 Tagen erfolgt ist.

  • Ein alleiniger Antikörpernachweis ist nicht ausreichend, unabhängig vom gemessenen Antikörperwert.

  • Als Genesen gilt:
    Symptomfreiheit mindestens 28 Tage nach COVID-19 Nachweis mittels PCR
    bis maximal 6 Monate nach der positiven PCR
    Nachweis durch Vorlage des PCR Ergebnisses mit Datum
    NICHT anerkannt werden
            Antigenschnelltests
            Antikörpernachweise

  • Mehr als 6 Monate nach dem Datum des PCR Tests:
    es muss zusätzlich eine Impfung gegen COVID-19 (unabhängig vom Impfstoff) nachgewiesen werden
    Ein (einheitliches) Dokument existiert hierzu bisher nicht.

  • Impfzertifikate
    Eine digitale Anwendung soll in Kürze, spätestens am 12.07.2021 zur Verfügung stehen.